1973 Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Schwand (Hösl)

1974 Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Altenparkstein (Maier)

1977 Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Oed (Zeitler)

1978 Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Glasern (Schultes)

1978 Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Oed (Hösl)

1979 Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Schwand (Haueisen)

1981 Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Friedersreuth (Neumann)

1982 Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Schwand (Götz)

1988 Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Glasern (Busl)

1993 Brand eines Sägewerks in Pressath (Wolfram)

1994 Waldbrand bei Ziegelhütte

1997 Brandeinsatz auf der Glashütte (Kaminbrand)

2001 Absturz eines Segelflugzeugs bei Friedersreuth

2002 Beseitigung von Überschwemmungsschäden in Friedersreuth

2003 Beseitigung einer Ölspur

2004 Beseitigung einer Ölspur nach Pressath

2004 Waldbrand bei Altenparkstein

2005 Suche einer vermissten Person im Hessenreuther Wald

2007 Beseitigung von mehreren umgestürzten Bäumen (siehe Detailinfos)

2007 Beseitigung einer Ölspur bei Kohlhütte / Herzogspitz

2008 schwerer Schulbusunfall in Friedersreuth (siehe Detailinfos)

2008 Flächenbrand eines Getreidefeldes bei Waldmühle


Busunfall mit 15 Verletzten in Friedersreuth am 10.03.2008

Am 10.03.08, gegen 15.50 Uhr, kam ein Schulbus eines Busunternehmens aus dem westlichen Bereich des Landkreises Neustadt auf einer abschüssigen Strecke in der Ortschaft Friedersreuth im Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab nach links von der Fahrbahn ab, streifte eine Hausmauer und prallte gegen einen Gartenzaun, wo er dann zum Stillstand kam. Der Schulbus war mit 14 Kindern im Alter zwischen 12 und 15 Jahren besetzt, welche auf dem Nachhauseweg von der Schule waren. Durch den Verkehrsunfall wurden alle Insassen zum Teil schwer verletzt. Zwei der Schüler wurden mit schwersten Kopfverletzungen mit zwei herbeigerufenen Rettungshubschraubern aus Nürnberg und Bayreuth in die Uniklinik nach Erlangen verbracht. Über den aktuellen Gesundheitszustand liegen bisher keine näheren Angaben vor. Des Weiteren wurden vier Kinder schwer, acht weitere Kinder, sowie der Busfahrer leichter verletzt. Sie wurden in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Am Bus entstand Totalschaden in Höhe von ca. 50000 Euro. Der Schaden am Gebäude und Gartenzaun wird mit ca. 10000 Euro beziffert. Für die Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Um 15.50 Uhr erreichte die Rettungsleitstelle Weiden die Meldung über dem Busunfall in dem kleinen Ort Friedersreuth (Kreis Neustadt), der sich grob zwischen Wildenreuth an der B22 und der Stadt Pressath befindet. Erste Meldung: 10 Leichtverletzte. Sprachen wir in unserer Vorabmeldung noch von neun Verletzten, so waren es am Ende 15! – 13 Jugendliche und zwei Erwachsene. Sechs der Jugendlichen wurden schwer verletzt, zwei davon so schwer, dass Rettungshubschrauber sie ins Uniklinikum Erlangen fliegen mussten. Bei ihnen besteht nach Auskunft der Einsatzkräfte Lebensgefahr. Ein mittelgroßer Schulbus war mitten in der Ortschaft in einen Garten gefahren und gegen ein Haus gekracht. Im Bus waren neben dem Busfahrer, der leicht verletzt wurde, Jugendliche im Alter von etwa 13 bis 16 Jahren. Die Rettungsleitstelle alarmierte sofort ein Großaufgebot an Rettungskräften. Es rückten aus: 3 Rettungswägen aus Weiden, die Rettungswagen aus Neustadt, Erbendorf, Kemnath, Eschenbach, und Erbendorf. Zudem Krankenwägen aus Eschenbach, Weiden und Erbendorf. Diese wurden teils durch ehrenamtliches Personal der Schnelleinsatzgruppen Erbendorf, Eschenbach und Neustadt besetzt, die anfangs mit alarmiert wurden. Anfangs noch sieben Notärzte. Als Einsatzleitdienste rückten Stefan Diesenbacher aus Pressath als Einsatzleiter Rettungsdienst, BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath als organisatorischer Leiter, Dr. Gudrun Graf aus Neustadt als leitende Notärztin sowie die Unterstützungsgruppe der Sanitätseinsatzleitung aus, die sich um Registratur und Kommunikation kümmerte. Nach der ersten Lagemeldung wurden zudem wurden die Rettungshubschrauber aus Bayreuth (Christoph 20) und Nürnberg (Christoph 27) alarmiert. Für die Betreuung der Unverletzten wurden schließlich noch die Kriseninterventionsteams aus Tirschenreuth und Weiden, die Notfallseelsorge sowie die Mobilen Unfallnachsorgen aus Windischeschenbach und Rothenstadt alarmiert. Um weitere Rettungskräfte zur Verfügung zu stellen, wurde noch die Schnelleinsatzgruppe Weiden alarmiert, die mit weiteren Krankenwägen und einem Rettungswagen anrückte. Nach der zweiten Sichtung ergab sich schließlich folgendes Bild: 13 Jugendliche wurden bei dem Aufprall verletzt. Sie erlitten Schnittwunden, Prellungen, Schleudertraumen und Brüche. Die sechs Schwerverletzten (ausnahmslos Jugendliche) hatten vor allem schwere Gesichtsverletzungen erlitten. Zudem wurde der Busfahrer leicht verletzt, seinSohn der an die Unfallstelle kam, musste unter Schock ebenfalls transportiert werden. Eine unter Schock stehende, sonst unverletzte Person konnte nach Betreuung vor Ort wieder entlassen werden. Zur Versorgung der Verletzten wurde ein Zelt aufgebaut, zudem wurden die Räume der Feuerwehr Friedersreuth genutzt, da sich diese in der Nähe befanden.Die beiden Schwerstverletzten wurde mit den Rettungshubschraubern in die Uniklinik Erlangen geflogen. Die restlichen Verletzten kamen in die Krankenhäuser Neustadt, Eschenbach und Kemnath sowie ins Klinikum Weiden. Um die Katastrophe nicht von Friedersreuth in die Krankenhäuser zu verlagern, wurden zuerst die Schwerverletzten abtransportiert, die leichter Verletzten vor Ort versorgt. Sie wurden nach und nach von der Unfallstelle in die Kliniken gebracht. So kam es, dass der letzte Verletzte erst um 18.00 Uhr die Einsatzstelle verließ. Insgesamt waren 56 Helfer des BRK vor Ort, dazu kommen noch die Besatzungen der Hubschrauber, 9 Notärzte, die leitende Notärztin, der Einsatzleiter, der Organisatorische Leiter, vier Helfer der Krisenintervention und ein Notfallseelsorger. Um den hohen Dispositionsaufwand in der Rettungsleitstelle zu bewältigen, kam die Leitstellenleitung ins Haus und unterstützte das Diensthabende Personal.

 


 

Absturz eines Segelfliegers bei Friedersreuth am 30.07.2001

 

 

 

 

 

 

Von einem schweren Unfall wurden am 30.07.2001 die Bayerischen Segelflugmeisterschaften überschattet. Bei ihrem Flug  stießen  gegen 17.30 Uhr zwei Segler in der Luft zusammen und stürzten in unzugängliche Waldstücke bei Friedersreuth (Stadt Pressath). Die Pilotin des einen Flugzeugs kam ums Leben, ihr Ehemann, der das andere Fluggerät steuerte, konnte mit dem Fallschirm notlanden und sich dadurch in Sicherheit bringen.  Obwohl er unter schwerem Schock stand, gelang es dem Mann, von Friedersreuth aus die Rettungskräfte zu verständigen. Es dauerte rund 45 Minuten, ehe die Feuerwehr die unwegsamen Absturzstellen bei Waldmühle und Kohlhütte entdeckt hatten. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät. Ihre Leiche befand sich noch an Bord des völlig zerstörten Sportflugzeugs. Nach der Alarmierung liefen die Bergungsaktionen auf Hochtouren. Zu den beiden Unglücksorten wurden die Feuerwehren aus Friedersreuth, Pressath, Grafenwöhr, Parkstein, Kirchendemenreuth und Riggau beordert. Neben der Kreisstraße NEW 25 liegt der Fallschirm, mit dem sich Stefan D. retten konnte Mit insgesamt 135 Mann und elf Einsatzfahrzeugen wurde  unter dem Kommando von Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer  das Gelände gesichert und die Polizeikräfte unterstützt. Außerdem  sorgten sie für Brandschutz, da die Flugzeuge in völlig ausgetrocknetes Unterholz gestürzt waren. Die Eheleute stammen aus dem nordrhein-westfälischen Hemer bei Düsseldorf. Die 38-jährige Monika D. war eine ausgezeichnete Sportpilotin. Sie und ihr zwei Jahre jüngerer Mann Stefan D. waren zu einem so genannten Teamflug von Bindlach aus mit ihren eigenen High-Tech-Flugzeugen der 15-Meter-Rennklasse gestartet. Jedes der Sportgeräte hatte einen Wert von rund 100000 Mark.